|
Big sister setzt mit der neuen Aktion ganz auf das Thema "Kinder und Ernährung".
Die Situation
20% aller Schulkinder frühstücken nicht vor der Schule. Gründe hierfür sind:
- kein Hunger
- keine Zeit
- der bewusste Verzicht auf Essen, um Gewicht zu reduzieren bzw. es niedrig zu halten
- im Haushalt fühlt sich kein Elternteil für ein ausgewogenes Frühstück verantwortlich
Demnach gehen die Kinder ohne Frühstück aus dem Haus.
Aber auch Armut in Familien führt zu unregelmäßiger und schlechter Ernährung und stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.
Nach einer Gesundheitsstudie des Berliner Senats leiden schon 8% aller Schulanfänger an Übergewicht. In den finanziell weniger gut gestellten Familien sind es bereits 16%. Bei Kindern mit Migrationshintergrund sind es noch mehr.
Die Ernährungs- und Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen hat sich gewandelt. Häufig essen Kinder zu viel, zu süß und zu fettig. Überall locken süße Snacks und Softdrinks für zwischendurch. |
|
 |
Eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung spielt bei Kindern und Jugendlichen für ihre körperliche und geistige Entwicklung aber eine wichtige Rolle. Ihr schulisches Leistungsvermögen, z. B. ihre Konzentrationsfähigkeit hängt maßgeblich davon ab.
 |
|
Ernährungsgewohnheiten werden in jungen Jahren eingeübt und im weiteren Lebenslauf oft beibehalten. Wie ihre Altersgenossen in Amerika futtern sich auch deutsche Kinder ihre künftige Krankheitsgeschichte herbei: Bluthochdruck etwa, der zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Außerdem ächzende Gelenke, Sehnen und die Wirbelsäule unter dem Druck. Mittlerweile gibt es schon die ersten Fälle von Kindern mit Altersdiabetis. |
Gleichzeitig bewegen sich viele Kinder und Jugendlichen zu wenig. Sie verbringen ihre Freizeit vor dem Fernseher oder Computer. Vor zehn Jahren waren Kinder unter sechs etwas 2,5 Stunden täglich mit lebhaften Spielen auf Trab. Heute sind es nur noch 1,5 Stunden.
Entscheidend ist, dass über die Ernährung alle wichtigen Nährstoffe aufgenommen werden können, die Kinder zum Wachstum brauchen. Jedoch ist ein ausreichendes Maß an Bewegung mindestens ebenso wichtig.
Außerdem: Essen ist ein wichtiger sozialer Prozess. Dieser findet in einer sozialen Gruppe statt, meist in der Familie. Essen und Trinken in Gemeinschaft sollte aus Mitteilen und Zuhören bestehen. Oft werden Mahlzeiten heute aber vor dem Fernseher eingenommen, stumm, mit gebanntem Blick auf die Mattscheibe.
Fazit: Die Ernährung unserer Kindern muss sich ändern. Die Ernährungserziehung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn es darum geht, gesundes Essverhalten zu lehren, sind alle gefragt:
Deshalb planen wir die Aktion „Pimp Dein Frühstück“ an Schulen in und rund um Düsseldorf.
Das Projekt - Unterstützung
|